El Zorro - Ay, como me sube (2008)

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Quarta Produzione dell' artista svizzero Martin Richard Lehner,conosciuto come El Zorro; come i precedenti lavori anche in questo Martin si avvale della preziosa collaborazione di grandi Artisti Cubani: Angel Bonne, Mayito Rivera, Roberto Pulido...
un disco ALTAMENTE RACCOMANDATO !
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Estamos feliz de anunciar, que la nueva producción "Ay, Como Me Sube" se ofrece a la venta, distribuiando con ENVIDIA RECORDS.
Featuring: Angel Bonne, Mario "Mayito" Rivera and Roberto Pulido y otras estrellas de la música cubana.
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We are happy to announce, that the new CD production "Ay, Como Me Sube" is on the market, distributed by ENVIDA RECORDS.
Featuring: Angel Bonne, Mario "Mayito" Rivera and Roberto Pulido and some of the best cuban musicians
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Bei seinem Projekt "El Zorro" mischt Martin Richard Lehner Salsa mit Funk - auf seiner 4. CD noch Konsequenter als zuvor.
So könnten Tower of Power klingen wenn sie Kubaner wären, denkt man an einigen Stellen beim Hören von "Ay, Como Me Sube", dem neuen Album von El Zorro. Stärker noch als bisher infiltriert der Posaunist und Komponist M. R. Lehner in seiner 4. CD Produktion die moderne kubanische Salsa mit Funk. Da soliert die E-Gitarre über einem "funkytimba"-Groove, messerscharfe Bläsersätze wechseln sich mit afrokubanischen Rhythmen ab und beim Cha Cha Cha legt eine Hammondorgel einen Soundteppich. Lehner verzichtet in einigen Stücken sogar auf das Piano - klanglich und rhythmisch bislang eine unverzichtbare Zutat jedes Salsastückes. An dessen Stelle tritt ein Clavinet, was der Musik einen Hauch von Motown-Sound verleiht. Trotzdem deutlich hörbaren nordamerikanischen Einflüssen ist und bleibt Timba Lehners musikalische Basis. Schon auf seinen früheren Zorro-Alben ist zu hören, dass er den kubanischen Stil mitsamt dem ihm innewohnenden musikalischen Erbe von Grund auf verstanden hat.
Timba ist die kubanische Antwort auf die in den 70er-Jahren in New York und Puerto Rico aus mehrheitlich kubanischen Musikstilen enstandene Salsa. Ab Anfang der 90er-Jahre begannen Orchester wie Los Van Van, NG La Banda, Charanga Habanera oder Manolito Y Su Trabuco die Konventionen der Salsa zu lockern. Sie wendeten die stiltypischen Muster weniger strikt an und mischten stattdessen Elemente aus Rock, Pop und Hip-Hop bei. Ihre Musik wurde damit härter und energiegeladener als nicht kubanische Salsa. Was Rhythmus betrifft, schöpfen Kubaner aus einer reichen, letzlich afrikanischen Musiktradition. Ausgerechnet der Kommunimus könnte zudem zu einem innovativen musikalischen Klima auf der Insel beigetragen haben: Orchester, die einmal das Okay von der staatlichen Musikbehörde erhalten und es damit ganz nach oben geschafft haben, sind zwar grosse Stars im Land, was ihnen aber mehr Popularität als materiellen Reichtum einbringt. Sich von der eigenen kubanischen Konkurenz durch Individualität und Innovation abzuheben, wird daher zum wichtigern Motiv, als mit bewährten Rezepten welmarktauglich zu sein.
Melodiöse Ohrwürmer
Auch Lehner sucht die musikalische Innovation. Er pflanzt der Timba nicht nur oberflächlich Funk-Klangfarben auf, sondern verschmilzt die beiden Stile. So entsteht eine neue Form von Timba mit luftiger, relaxter Note. Ausserdem fällt auf, dass Lehners Kompositionen durchs Band weg melodiöser sind als manches Stück aus kubanische Feder. El Zorro ist Tanzmusik, die man sich auch gern abseits der Tanzfläche anhört....
...SEINE MUSIKALISCHEN DRINKS SIND EXZELLENT!





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